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  • Erfolgreiche Märzwoche

    Die zehnte Kalenderwoche des Jahres ist bisher die schönste Woche für die Astrofotografie der Sternwarte gewesen. Wir haben Erfolge zu verzeichnen.

    Am 03. März habe ich alleine ein paar Stunden auf der Sternwarte verbracht, um Problemursachen unseres Equipments zu finden. Ein paar schlechte Kabel, schlechte Stromzufuhr und ein Teleskop, das manchmal macht, was es möchte. Dennoch war es ein guter Abend, da ich herausfinden konnte, wie stark die polare Ausrichtung abweicht: Höhe 1° 30″, Azimut 30″. Bearbeiten konnte ich es diesen Abend allerdings nicht, da mir das Werkzeug fehlte.

    Einen Tag später war die Sternwarte personell aufgestockt. Kjell und Max waren ebenfalls dabei. Der Arbeitsauftrag war klar: Ausrichtung der Montierung. Das richtige Werkzeug war nun vorhanden. Es wurden aber Stunden der Verzweiflung. Das Teleskop hat mehrfach falsche Bewegungen ausgeführt, ohne dies zu melden. Die Befehle ließen sich nicht abbrechen. Es musste also schlicht die Stromzufuhr unterbrochen werden. Diesen Abend möchte ich schnell vergessen.

    Donnerstag hingegen behalte ich gut in Erinnerung. Die Personen in der Sternwarte sind weiter angewachsen. Aaron und Timo waren ebenfalls vor Ort. An wem es nun lag, kann ich nicht sagen, aber die Geräte in der Sternwarte gehorchten wunderbar auf die Befehle und das Alignment war erfolgreich. Der verbleibende Fehler ist bei ca. 1″. Besser wird es mit dieser Montierung einfach nicht. Wir sind zufrieden, denn die Nachführung kann damit gut arbeiten.

    An dem Abend wurden Bodes-Galaxie und die Zigarrengalaxie über längere Zeit belichtet als Testobjekte für unsere Arbeit. Es hat sich gelohnt. Schön ist immer der direkte Vergleich zwischen Blick mit dem Auge und Blick mit der Kamera. Das Auge erkennt gerade die Galaxie, während die Kamera viele Informationen durch die lange Belichtungszeit sammeln kann.

    Freitag folgte ein langer Abend. Die gesamte brauchbare Nacht (bis gegen 01:00) wurde belichtet. Ein erstes Resultat ist im ersten Bild zu sehen. Der Orionnebel wurde lange Zeit aufgenommen und intensiv nachbearbeitet. Die Zeit in der Sternwarte hat sich somit gelohnt. Das schönste Bild von Orion, das ich bisher erschaffen konnte.

    Jetzt heißt es nur noch, die letzten technischen Schwierigkeiten überwinden (wie die automatische Kuppelausrichtung zur Teleskopposition), bis die Sternwarte in einem neuen Glanz erstrahlt und mit Leben gefüllt wird.